Am Wirt suchen die Zecken eine Stelle mit möglichst dünner Haut und verankern dort ihre Mundwerkzeuge zur Blutaufnahme. Dies kann zu tiefen, Schmerzhaften Wunden führen, die zu Infektionen neigen. Vor allem sind Schenkel-, Ellbogenfalte und Unterbauch betroffen. Larven und Nymphen bevorzugen Bereiche, an denen die Haut dünner ist, wie Ohrränder, Ohrmuscheln, Augenlider, Schnauze und zwischen den Zehen.
Braune Hundezecken schmarotzen in großer Anzahl, daher sind Belästigung und Blutverlust größer als beim Holzbock. Auch in der Umgebung des Tieres findet man zahlreiche Zecken.
Nach einzelnen Zeckenbissen kommt es zu einer lokale Schwellung der Haut, die mit Juckreiz einhergehen kann. Es ist auch möglich, dass sich eine "Zeckenstichallergie" entwickelt.
Zecken können Überträger vieler Krankheiten sein, so z.B. Hirnhautentzündung (FSME), Babesiose (Babesia canis) und Ehrlichiose (Ehrlichia canis).